Stimming – repetitive oder stereotype Verhaltensweisen bei Menschen im Autismus-Spektrum

 

Das Gehirn ruht nie

Während die Neurowissenschaft sich früher stark auf Hirnaktivitäten, die durch Reize ausgelöst werden, fokussiert hat, wurden spontane Reaktionen etwas weniger beachtet. Wie im Artikel “Information Gain in the Brain’s Resting State: A New Perspective on Autism” der 2013 in Frontiers in Neuroinformatics erschienen ist, hat sich diese Ansicht inzwischen geändert. Das Gehirn ruht nie! Es empfängt dauernd Informationen, entweder von aussen oder vom Körper.

 

Menschen im Autismus-Spektrum empfangen nicht zu wenig Informationen sondern zu viele

Das Gehirn “produziert” also auch im Ruhezustand deutlich mehr Informationen. Ruhezustand bedeutet lediglich, dass man an nichts bestimmtes denkt. Also nicht bewusst versucht eine Aufgabe zu lösen oder sich auf auf etwas bestimmtes konzentriert.

Bei dieser Studie konnte festgestellt werden, dass der Informationsgewinn bei Autisten 42% höher ist als bei neurotypischen Menschen (vgl. Perez, Velazquez & Galán, 2013). Diese Zahl beeindruckt mich sehr. Es lässt mich erahnen, wie herausfordernd anders ein autistisches Leben sein muss. Es handelt sich keineswegs um “ein bisschen mehr” – nein, es sind vielmehr zusätzliche Informationen.

 

Gibt es Strategien damit umzugehen?

Mein 11-jähriger Sohn mit Diagnose Asperger Syndrom wirkt für mich wie ein Paradebeispiel für die intense world theory, die dem oben erwähnten Modell ähnelt. 

 

“Das bedeutet, dass die Mikroschaltkreise auf Informationen schneller und intensiver reagieren, mehr aufnehmen und lernen sowie besser speichern, behalten und sich an Details genauer erinnern würden.” Georg Theunissen (2014, s. 65)

 

Er reagiert also nicht nur auf sensorische Reize heftiger, auch auf psychosoziale und sozioemotionale Stimuli. Dadurch kann ein Handtrockner oder Laubbläser regelrecht Panik auslösen. Auch am Geburtstag im Mittelpunkt zu stehen und sich für gute Wünsche noch bedanken zu müssen, ist schlichtwegs überfordernd.

 

Oftmals hilft zur Bewältigung nur Rückzug, Ausweichen oder Vermeidung solcher Situationen, damit es nicht zu einem Meltdown ( = heftige Reaktion auf totalen Stress) kommt. Es gibt allerdings noch eine weitere Kompensations- und Bewältigungsstrategie: Stimming. Unter Stimming werden selbst-stimulierende, repetitive oder stereotype Verhaltensweisen bezeichnet. Mein älterer Sohn beisst sich zur Bewältigung oftmals auf den rechten Zeigefinger. Das hilft ihm als selbstregulierendes Verhalten gegenüber einer viel zu intensiv erlebten Welt und schützt ihn vor Kontrollverlust. So kann er Druck abbauen und sich beruhigen.

 

Tunnelblick als Strategie um Reize auszublenden

Etwas anders sieht es bei meinem 6-jährigen Sohn mit atypischem Autismus aus. Sein Verhalten erinnert mich oftmals stark an die Monotropismus Hypothese.

 

“Während neurotypische Menschen in der Lage seien, sich auf viele Aktivitäten und Interessensgebiete gleichzeitig zu konzentrieren, ihr Aufmerksamkeit flexibel anzuwenden und zu verteilen (z.B. Konzentration auf das Wesentliche in einem Gespräch bei gleichzeitiger Beobachtung des Verhaltens des Gesprächspartners), würden Autist(inn)en hingegen ein breites Feld an Informationen ignorieren und nur wenige Interessen fokussieren – ein Phänomen, das als Tunnelblick beschrieben wird.” Georg Theunissen (2014, s. 50.)

 

Mein jüngerer Sohn kam im ersten Kindergartenjahr total überreizt, erschöpft und gleichzeitig glücklich von der erlebnisreichen Kindergartenreise nach Hause. Auch er nutzte selbstregulierendes Verhalten, um die letzten Meter mit mir zusammen bis nach Hause bewältigen zu können. Er fokussierte einen Dolendeckel und ging auf den zu, setzte sich auf ihn und machte eine längere Pause dort. Dasselbe mit dem nächsten Dolendeckel Richtung nach Hause etc. Dieses selbstregulierende Verhalten bei zu vielen Reizen – “Objekte anstarren” – nutzt er oft zur Selbstregulation. Eine Interessensfixierung hilft ihm, um mit viel zu vielen Informationen umgehen zu können. 

 

Es gibt sehr viele Stimming-Varianten

Ich habe mich also auf die Suche nach Stimming gemacht und wurde fündig, und zwar fand ich Stimming alle Sinneskanäle und auch das Denken betreffend. Wie bereits erwähnt, gibt es die visuelle Stimulation durch Anstarren von Dolendeckel oder taktil mit sich auf den Finger beissen. Auch vestibulär, wie sich z.B. in den Schlaf schaukeln ist mir nicht unbekannt oder eben akustisch, indem dieselbe Aussage immer wieder wiederholt wird. Natürlich ist diese Sammlung keineswegs vollständig – es sind bis auf zwei Ausnahmen (mental und flattern) lediglich Arten von self-stimulating behavior aufgeführt, die ich selber schon bei meinen Kindern beobachtet habe. Darum fehlen auch olfaktorische (schnüffeln) und gustatorische (lecken) Wahrnehmung für Stimming, was natürlich auch existiert.

 

„Stimming, egal ob sozial adäquat oder nicht, erfüllt also überaus wichtige Funktionen. Es reduziert die Reizaufnahme und verhindert so einen sensorischen Overload. Erst mithilfe von Stimming ist es mir möglich, mich in Situationen mit anderen Menschen zu begeben.“ Gee Vero (2015, s. 238.)

 

  • Auf den Finger beissen
  • Objekte mit den Augen fixieren
  • Wald – sitzen und sein
  • Auf Gegenstände klopfen
  • Ohren mit den Händen zu- und wieder aufdecken
  • Fragen immer wieder stellen
  • Sequenzen aus YouTube Filmchen immer wieder zitieren
  • Sätze, die andere ärgern, immer wieder wiederholen
  • Wange schräg nach oben ziehen und ein Auge zukneifen
  • Mit den Händen flattern (Dazu gibt es ein tolles Bilderbuch von Clay und Gail Morton: Why Johnny doesn`t flap. NT or not.)
  • Mit dem Knie sitzend rauf und runter wippen
  • Licht immer wieder ein- und ausschalten
  • Aneinanderreihen von Objekten (Auch dazu ein interessantes Buch über frühe Mathematik von Marisabina Russo: The line up book.)
  • Sich immer wieder in die Augen fassen
  • In den Schlaf schaukeln
  • Trampolin – stundenlang
  • Schaukel – stundenlang
  • Stepper 
  • Kaugummi kauen
  • Über Plüschtierglasaugen streichen
  • Schaumbad
  • Sich selber Rechenaufgaben stellen und lösen
  • Irgendetwas berechnen (z.B. wie viele Bodenplatten es hat)
  • Etwas herum werfen

 

Und von dieser Art Stimming habe ich nur gelesen und kenne sie nicht von meinen Kindern – oder weiss zumindest nichts davon. Ich finde sie aber beeindruckend.

 

  • Mentales Stimming (z.B.: sich während einer Präsentation zur Beruhigung etwas Bekanntes  suchen und sich innerlich vielleicht alle Schaltjahre aufsagen oder auf Französisch rückwärts zählen.)

 

Sechs Erklärungen rund um das Stimming

Es gibt natürlich etliche Theorien, Hypothesen und Modelle, die self-stimulating behavior bei Menschen im Autismus-Spektrum genauer unter die Lupe nehmen und zu begründen versuchen. Ich habe mir sechs Erklärungen ausgesucht, die ich für hilfreich im Verstehen, Annehmen und Unterstützen meiner Kinder halte.

 

Sicherheit durch Stimming

Vertreter der Monotropismus Hypothese sehen Stimming als eine Reaktion auf den Verlust von Sicherheit. Plötzliche Ereignisse oder unerwartete Situationsveränderungen können eine Person, die quasi in einem Aufmerksamkeitstunnel steckt und dadurch ganz viele Informationen ausserhalb dessen ignoriert, extrem verunsichern.

“Sie befinden sich dann in einem Zustand höchster affektiver Erregung, welcher in massiven Ängsten resultiert, die es zu bewältigen gilt.” Georg Theunissen (2014, s. 55.)

 

Stimming als Schutz vor einem Overload

Auch im Rahmen der intense world theory wird auf atypische, manchmal repetitive Bewegungsmuster eingegangen.

“Wie zuvor schon ausgeführt gilt es als Selbsthilfestrategie beziehungsweise als ein Verhalten, sich vor einem Overload zu schützen, als funktional bedeutsam.” Georg Theunissen (2014, s. 75.)

Es wird vermutet, dass auf dieses Zuviel an Informationen mit repetitivem Verhalten, Hypo-Aktivität und motorischer Unbeholfenheit reagiert werden kann.

 

Stimming als Stärke

Lange Zeit wurde selbststimulierendes Verhalten als pathologisch und somit behandlungsbedürftig angeschaut. Vertreter des concept of hyper-systemizing sehen stereotype und repetitive Verhaltensweisen jedoch als Stärke.

“Diese Stärken sind zugleich Ausdruck eines Systematisierens, durch das Spezialinteressen, repetitives Verhalten, das sogenannte Stimming, Bedürfnisse nach Routine, Ordnung, Beibehaltung von Situationen oder Widerstände gegenüber Veränderungen erklärt werden.” Georg Theunissen (2014, s. 85.)

Systeme machen die Welt durchschaubar. Stimming gilt folglich auch als eines dieser Systeme, um die Welte zu verstehen. Mein jüngerer Sohn eignete sich sogar Sprache durch das System der Echolalie an, was ja auch unter stereotypem und repetitivem Verhalten läuft.

 

Stimming muss nicht wegtherapiert werden

Das Modell der enhanced perceptional functioning  zeigt auf, wie wichtig es ist, dass Stimming nicht mit erzieherischen und therapeutischen Mitteln unterdrückt wird und die funktionale Bedeutung verstanden. (Vgl. Theunissen 2014, s. 108.) 

“ (…) Jedoch verhalten sich längst nicht alle Personen im Autismus-Spektrum derart problematisch (Stimming gefährlich oder schmerzhaft); vielmehr dominieren atypische beziehungsweise ungewöhnliche, subjektiv bedeutsame Verhaltensweisen, nicht selten befördert durch erhöhte, basale Wahrnehmungsfähigkeit.” Georg Theunissen (2014, s. 108.)

Da Stimming also aus dieser erhöhten basalen Wahrnehmungsfähigkeit resultiert, was letztlich eine grosse Begabung ist, gehört dieser Teil des Erlebens zu einem Menschen im Autismus-Spektrum dazu. Das erklärt, warum Stimming zu respektieren ist und nicht abgewürgt werden darf.

 

Vergnügen und Beruhigung durch Stimming

In der Theorie über eine Welt, die sich zu schnell bewegt oder verändert, wird das zeitliche Problem Stimuli zu verarbeiten beschrieben. 

“Da die meisten Dinge sich dauernd veränderten, liessen sie mir nie die Möglichkeit, mich auf sie vorzubereiten. Aus diesem Grund verschaffte es mir Vergnügen und Beruhigung, die gleichen Dinge wieder und wieder zu tun.” Donna Williams (1992, 670.)

 

Besseres Denkvermögen durch Stimming

Daniel Tammet, so erwähnt es Theunissen in “Autismus verstehen – Aussen- und Innensicht”, sieht noch eine weitere wichtige Funktion im Stimming. Für ihn ist Stimming eine Form autistischer Intelligenz. Stimming kann nach ihm das Konzentrations- und Denkvermögen steigern, und das im Sinne von Reizzufuhr sowie Erkundung und Aneignung der Welt. 

 

Es gibt kein autistisches Verhalten – nur menschliches Verhalten und menschliche Reaktionen

Die Erkenntnis, dass Stimming das Konzentrations- und Denkvermögen steigern kann, wird auch bei neurotypischen Kindern und dem Lernen genutzt. Ich erinnere mich, dass vor Jahren mal alle während den Hausaufgaben Kaugummi kauten, da diese so effizienter zu bewältigen seien. Der Fidget Spinner geht vermutlich ins selbe Thema hinein. Allerdings ist Stimming dann kein Muss, wie es bei Autisten ja in einem angehenden Overload der Fall ist. Das soll nicht heissen, dass nicht auch Autisten ihr Stimming ab und zu einfach geniessen können oder ein bisschen besser lernen damit. Die grosse Bedeutung hat Stimming aber – unvergleichbar damit – als Schutzfunktion. Und diese Intensität von Erleben, die ein Stimming nötig macht, kennen neurotypische Menschen in der Regel nicht. Ich kann mir aber durchaus vorstellen, dass auch neurotypische Menschen in einer akuten Extremsituation wie Krieg, Missbrauch etc. auf diese Art reagieren können, wie es Menschen im Autismus-Spektrum schon in herausfordernden Alltagssituationen tun. Ich muss aber zugeben, dass das lediglich Ahnungen sind und ich es schlichtwegs nicht weiss. (Ich will es nicht wissen.) Es würde jedoch bestätigen, was Barry Prizant einst so wunderbar klar formuliert hat und mir damit aus der Seele gesprochen. Nämlich, dass es kein autistisches Verhalten gibt, sondern nur menschliches Verhalten und menschliche Reaktionen. Den Unterschied macht das Erleben.

 

Wie Eltern mit dem Auffallen ihrer autistischen Kinder umgehen sollen

Manchmal kommen Eltern wahnsinnig unter Druck, weil sie doch konsequent sein sollten in ihrer Erziehung und gleichzeitig etwas anderes fühlen. Prioritäten sollten nach Naomi Aldort aber nicht für Ideen anderer und deren Wohlwollen uns gegenüber geopfert werden. Konsequent sein scheint nämlich zu rechtfertigen, dass man das Kind verletzt oder enttäuscht. Das Handeln sollte aber immer mit dem Prinzip der Liebe stimmig sein. So schreibt Naomi Aldort in ihrem Buch “Von der Erziehung zur Einfühlung”, dass man nie die Liebe ändern soll – sondern die Regeln. Darunter fallen unserer Erwartungen und Anforderungen ans Kind. Unsere autistischen Kinder lehren uns das ziemlich schnell, wenn wir aufmerksam sind. Die wichtigste Frage resultierend auf ein herausforderndes Verhalten, ist nun nicht die der Konsequenz fürs Kind – sondern für uns als Eltern.

 

  • Warum verhält sich unser Kind so?
  • Was war vorher?
  • Haben wir etwas übersehen, das für unser Kind eine zu grosse Herausforderung darstellt?
  • Was sollten wir in Zukunft anders handhaben?
  • Wie können wir die Umgebung anpassen?

 

Eine heftige Reaktion muss also nicht einfach unterbunden werden, wie wir es als Erwartung von aussen vielleicht spüren. Anstatt dass ich mein Kind massregle, versuche ich, dass es aus der Überforderung heraus kommt. Das geht nicht von einer Sekunde auf die andere.

Ein wichtiger Schritt in meinem Leben als Mutter autistischer Kinder war der, als ich lernte, nicht allen gefallen zu wollen. Ich muss nur mir gefallen. Und ich gefalle mir, wenn ich meine Kinder verstehen darf.

 

“Ihr Kind zu lieben, bedeutet, seine Bedürfnisse nicht für den Eindruck, den Sie als Eltern machen, zu opfern.” Naomi Aldort (s. 110.)

 

Stimming kann wirklich sehr bizarr wirken. Es zieht die Aufmerksamkeit rundherum auf sich. Manche Menschen stören sich vielleicht daran, weil es kein – auf den ersten Blick – angepasstes Verhalten ist und undefinierbare Gefühle auslöst wie Scham, Unsicherheit, Angst, Überforderung etc. Tant pis. Es ist wichtig, dass ich Stimming als Selbsthilfestrategie verstehe und den leisen Unmut rundherum aushalte. Ich will, dass es meinen Kindern gut geht. Ich traue der Umgebung im Bus oder Restaurant oder beim Einkaufen etc. zu, dass sie ‚das‘ wenigstens in der kurzen Zeit aushalten kann. Sich selber zu sein, sich zu zeigen und allen etwas zuzutrauen, ist schliesslich der erste kleine Schritt zur Inklusion als Inspiration.

 

“Ein Kind zu lieben, heisst, unabhängig davon, welchen Eindruck wir auf andere machen, auf seiner Seite zu sein. Als Eltern sind Sie da, um für die Würde und das Wohlergehen Ihres Kindes einzustehen. Durch die Achtung, die Sie Ihrem Kind entgegenbringen, zeigen Sie den Menschen eine neue Möglichkeit auf, die Sie vielleicht inspirieren wird.” Naomi Aldort (s. 111-112.)

 

Diese drei Sätze sind für mich zu einem Wegweiser geworden. Und sollte ich damit andere inspirieren? Sehr gerne 🙂 .

 

Drei Lifehacks aus dem Kindergarten, wie man auf Stimming reagieren kann

Nicht immer passt Stimming ins Programm des Kindergartens. Nicht immer ist/war das Programm für meine Kinder gleich gut angepasst. Wir drücken alle gegenseitig ab und zu ein Auge zu. 

Unser älterer Sohn warf im Freispiel gelegentlich Dinge herum, wenn es ihm von den Reizen her viel zu viel wurde. Unser jüngerer Sohn hingegen produzierte anfangs Geräusche im Stuhlkreis, wenn das Thema ihn überforderte und/oder in keinster Weise seine Interessen auch nur ein bisschen tangierten. 

 

Mit folgenden drei Lifehacks hat unser Kindergartenteam immer gute Erfahrungen gemacht:

 

  • Stimming umlenken mit stimulierendem Material wie Fell oder Knautschball – so klappt auch mal das ruhige Zuhören im Stuhlkreis an einem hektischen Tag.
  • Umgebungswechsel mit Entspannungsmöglichkeiten in der Hängematte im leeren Zimmer oben. Oder eine Kleingruppe arbeitet dort an einer ‚ruhigen‘ Aktivität. (Alle genossen es immer, wenn sie mit ins leere Zimmer durften.)
  • Stimming für die ganze Kindergartengruppe planen. Ein kleines zugenähtes Säcklein mit Anis, Zimt, Nelken und Orangenschalen gefüllt – ein „Schmöckli“, darf während der Weihnachtszeit immer in der Hosentasche mit dabei sein. Schnüffeln einen Monat lang  jederzeit erlaubt.

 

Ich freue mich immer, wenn im Kindergarten und der Schule nach unkonventionellen Lösungen gesucht wird, um ein auf den ersten Blick unlösbares Thema – wie beispielsweise eben Stimming – anzugehen. Das ist für mich richtig kompetenter Schulbetrieb: kreativ und flexibel. 

 

 

Literaturliste

Aldort, N. (2010). Von der Erziehung zur Einfühlung. Wie Eltern und Kinder gemeinsam wachsen können. Freiamt im Schwarzwald: Arbor Verlag.

Vero, G. (2015). Kompensationsstrategien, in: Theunissen, G. u.a. (Hrsg.): Handlexikon Autismus-Spektrum. Stuttgart: Kohlhammr. (s. 238.)

Prizant, B. M., Fields-Meyer, T. (2015). Einzigartig anders – und ganz normal. Freiburg: VAK Verlags GmbH.

Theunissen, G. (Hrsg.) 2016. Autismus verstehen. Aussen- und Innensicht. Stuttgart: Kohlhammer.

Theunissen, G. (2014). Menschen im Autismus-Spektrum. Verstehen, annehmen, unterstützen. Stuttgart: Kohlhammer.

Williams, D. (1992). Ich könnte verschwinden, wenn du mich berührst. Erinnerung an eine autistische Kindheit. München. (s. 70.)

Perez Velazquez, Jose & Galán, Roberto. (2013). Information Gain in the Brain’s Resting State: A New Perspective on Autism. Frontiers in neuroinformatics. 7. 37. 10.3389/fninf.2013.00037. 

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